PrincessLaureen

Hallo!
  Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback


http://myblog.de/princesslaureen

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
23.10.11 18:31


Werbung


Eine (alltägliche) Liebesgeschichte

Naja... ich weiss nicht wie ich ihn beschreiben soll, er ist etwas verrückt... und vielleicht auch seltsam. Aber unheimlich liebevoll und fürsorglich. Ich liebte ihn unheimlich, vielliecht vom ersten Tag an. Seiner Stimmme ist nicht eindringlich, aber schön... für eine Jungenstimme... ich hörte ihm gerne zu. Jeden Tag aufs neue... und jeden Tag liebte ich in mehr und mehr. Doch seine Logik musste man erst einmal verstehen, manchmal hatte ich erhebliche Probleme, ihm zu folgen, nicht aufgrund seiner Aussprache sondern wegen der eben genannten Logik. Und das war schade, da er an sich sehr gebildet war. Vorallem in Erdkunde war er sehr gut. Im Gegensatz zu mir. Er wusste alles.. wirklich alles! In gewisser Weise war er unheimlich treu. Er wollte nie jemanden mit seinen Worten oder Taten verletzen, er versuchte es zu vermeiden. Und das schaffte er auch meist. Ich konnte nie sagen, dass er ein Idiot ist, das wäre gelogen gewesen, er ist einfach unbeschreiblich, so dumm wie er manchmal war.. also im sinne von seinen Kommentaren... so lieb war er auch, er entschuldigte sich immer für alles! Er ist ein treudoofer Spinneridiot, so nannte ich ihn immer. Er wusste das ich dies nie böse meinte, was gut war. Ich wollte ihn niemals verletzen, doch das tat ich leider zu oft. Er ist... wie beschreibe ich es am Besten ... nicht so pervers wie andere in seinem Alter, aber dennoch hatte er leicht solche Anwandlungen wie: "Würdest du es vor mir tun...?" Was ich beneint hatte. Da konnte er lange drauf warten. Er hat ein unheimlich grosses Mitteilungsbedürfniss , was das geschriebene angeht, denn an sich war er nicht sonderlich gesprächig, was mich nicht störte, da ich leider selbst viel zu viel redete, was ihn wahrscheinlich auch oft nervte, er kam nie zu Wort. Manchmal kam es mir so vor als würde ich ihn unterdrücken... auch wenn er es beneinte, doch so ganz glauben konnte ich das nicht. Sein Dialekt, denn er zwar versuchte während unseren längeren Gesprächen zu unterdrücken, war unheimlich süss, und störte mich keineswegs, so wie ich es befürchtet hatte. Es gab da eine Sache, die er besonders an mir mochte, das Geräusch das ich machte, kurz vorm einschlafen. Einmal hatte er es aufgenommen, und seitdem, wahrscheinlich nur um mich zu ärgern, spielte er es immer wieder ab! Das war unheimlich nervtötend, da ich dieses Geräusch selbst verabscheute, doch das Dumme war... das er auch dann nicht aufhörte, wenn man ihm zum widerholten Male zum Gehorsam zwang. Aber das war nun einmal typisch Er. Und ich wollte nicht eine Sache an ihm ändern! Er würde alles für mich tun, das wusste ich,doch umgedreht war es genauso. Er versuchte immer mich zu verstehen, die schwierige Lage mit meiner Mutter, und all solche Sachen. Das war so lieb von ihm, er war unersetztbar für mich. Ein Leben ohne ihn konnte ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen... !! Er hatte nicht viele Freunde, warum konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, er hatte so eine liebe Art. Er bezeichnete mich desöfteren als sein Leben, was mir in gewisser Weise Angst machte, da er ohne mich nicht leben wollte... nie mehr.. aber was wenn ich eines Tages gehen würde? Was würde er wohl ohne mich tun? Ich wollte es nicht wissen, und ich konnte es auch nicht. Obwohl ich ihn doch recht gut kannte, konnte ich seine Reaktionen nicht immer 100% einschätzen. Ich lernte sozusagen jeden Tag dazu. Er gab mir so oft das Gefühl gebraucht zu sein, die Eine für ihn zu sein, er meinte, es gäbe nur noch ihn und mich, für immer. Was eine wundervolle Vorstellung war. Ich hatte vorher nie wirklich gewusst was Liebe ist, es gab Verliebtheiten, Schwärmereien, doch wirkliche Liebe hatte ich nicht gekannt. Doch wenn ich diese 3 Worte aus seinem Mund hörte, wusste ich das es so war, und auch wenn ich sie benutzte, war es wahr, jedes Wort. Ich liebte ihn, wahrhaftig und klar.Es gab nichts das unklar war zwischen uns, alles war perfekt vielleicht auch manchmal zu perfekt, doch das störte uns wenig. Am Anfang, kam mir das alles eher wie ein Spiel vor, ein wunderbares Spiel... zum Ablenken. Um sich die Zeit zu vertreiben... doch das war es nicht, keineswegs. Es gab nur einen Streitpunkt, und zwar ein Mädchen das er einst liebte, ich war unheimlich eifersüchtig, ich wusste selbst nicht warum. Denn eigentlich war es sinnlos... das war es in der Tat.Das war das einzige, das Allereinzigste um das wir uns stritten, und das war mir zu wider. Er versuchte mich immerwieder davon zu überzeugen, dass es sinnlos war darum zu streiten, doch ich sah es erst so spät. Ich hasste dieses dumme Gefühl... Eifersucht, es war schrecklich, es konnte alles zerstören... alles... deswegen hatte ich es versucht, nie zu empfinden, doch sie trieb mich dazu, wenn auch unbewusst. Ich hatte all die Zeit Recht gehabt, dass sie ihn verarscht hat, doch er sah dies zu spät, er hätte beinahe alles aufs Spiel gesetzt. Uns aufs Spiel gesetzt. Doch im Nachhinein lachte er selbst über die ganze Sache, ich hoffte, dass es ab jetzt wirklich nur Ihn und Mich gäbe. Er versicherte es mir nicht, er sagte es zwar, doch Bedenken hatte ich immernoch. Vielleicht würden sie auch nie verschwinden. Ich wusste es nicht. Doch eins wusste ich, ich wollte ihn nicht verlieren, erst recht nicht wegen ihr. Auch wenn all diese Bedenken unberechtigt waren... so konnte ich sie nicht verdrängen. So sehr ich es versuchte, irgendwie waren sie immer da. Er war in gewisser Weise mehr Mädchen als ich es war. Sehr sensibel, und sehr schnell eingeschnappt. Wir hatten des öfteren Streit, doch schnell entschuldigten wir uns wieder. Es dauerte vielleicht manchmal etwas, aber dann, irgendwann, war es nichts weiter als Schnee von gestern. Ich hatte oft Angst, dass eines Tages der Tag kommen würde an dem ich mir sage: "Warum nimmst du das alles auf dich? Warum tust du das?" Denn die Bedenken waren es, die mich oft zweifeln ließen. Doch nun, nach 3 wundervollen Monaten wusste ich dass es so nie kommen würde! Niemals.. Er hatte mich gefragt ob ich seine Frau werden wollte, ich hielt es für einen Scherz, da wir beide noch so unheimlich jung waren, doch es war ernst. Ich konnte mir das alles wirklich gut vorstellen.. ein Kind, die Hochzeit, eine gemeinsame Wohnung... es schien wie eine Welt die noch vor mir lag, obwohl sie mir doch schon so nah war. Wir waren verschieden, zu verschieden. Doch das machte unsere Beziehung wahrscheinlich aus. Was dem einem fehlt, ergänzt der andere.Wie ein Puzzle, das zusammen gehört, und ohne das fehlende Teil niemals komplett sein würde. So ging es mir. Bevor ich ihn kannte, hatte ich immer das Gefühl gehabt, mir fehlt etwas, etwas das mein Leben komplettiert, mich glücklich macht. Das hatte ich in ihm gefunden.Sicher war er nicht DER Traumprinz überhaupt, und sicherlich konnten viele überhaupt nicht verstehen was mich bei ihm hielt, doch ich würde alleine schon immer bei ihm bleiben, weil er mein Leben war. Das was ich gesucht hatte, und nun gefunden hatte. Was mein Leben besser und erträglicher macht, wenn ich denke das alles über mir zusammenfällt. Ich muss zugeben, an das Leben das ich vor ihm führte,kann ich mich kaum erinnern. Ich will es auch nicht. Es hängen schmerzhafte Erinnerungen daran. Ich wusste, dass ich bei ihm sicher war. Ich gab ihm mein Leben blind in seine Hände, er würde es hüten wie einen Schatz, einen kostbaren und unbezahlbaren Schatz, was ich auch für ihn war. Er sagte so viele wunderschöne Sachen zu mir. Jede Einzelne versuchte ich mir zu speichern, um sie abzurufen,wenn ich mal wieder an unserer Beziehung zweifelte waren sie genau das warum ich ihn liebte, mich daran erinnerten warum ich ihn liebte. Wir hatten so viel vor, wünschten uns unendlich viel. Und ich war mir sicher das all das irgendwann in Erfüllung gehen würde. Es ist der Walzer des Lebens den wir tanzen, der uns in Bewegung hält, immer wieder neuen Schwung verleiht und nie endet. Nicht so lange wir uns trauen neue Schritte zu gehen, und altes zu wiederholen so lange es nicht zu schmerzhaft ist. Erst mit dem Tod stoppt der Tanz, kommt letztenedes zum Erliegen, keine Drehung mehr, und kein Zurück. Man konnte sich seinen Tanz nicht aussuchen, man kann sich nur aussuchen wer mit einem tanzt, dem Tanz mehr Kraft und Ausdruck verleiht. Ich tanzte nun mit ihm diesen Tanz, und würde so schnell nicht stoppen. Nicht, so lange er es tat. Unser gemeinsamer Tanz ging immer weiter und vielleicht würden in ein paar Jahren kleine Trippelschritte uns begleiten, und vielleicht doch auf den Füßen der Großen mittanzen und dabei immerwieder rufen: "Mama, Papa! Ich will tanzen." Und wir würden tanzen,immer wieder. Auch wenn wir einmal stocken würden.
23.10.11 17:48





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung